00) Dies und Das

Goodbye Australia!

I can't really believe it yet, but my time in Australia is over now. I will be on my way to the airport in approx. three hours and that is it. I will be back home in 30 hours. Wow... I don't have to say much at the moment but I would like to take the chance to say "Thank You" to a few people who made my stay here a special one:

First of all to Astrid for being my "post office" (recieving and forwarding mail) and for inviting me into her home every time I needed a bed, food and Internet in Sydney. ;-) Thank you so much!

To "Mausezahn" Brit. We had a bloody good and sometimes a really strange and crazy time together and I would take you to a trip to everywhere at any time again. Hope to see you soon back in good old Germany!

To Joern, Heike, Paul, Kristin, Mark, Valerie and many others who, each in their own way, made this trip a memorable one.

Well, that is it. I will let you know once I'm safe back in Germany. Have fun, guys! :-)

Änd a häääppiiiii Nu Yiiier!

A good night tonight an a happy start into the New Year to all of you! I will have yummy Barbecue in my hostel and a few drinks tonight. I really hope there will be some nice fireworks somewhere here in Perth! :-)

Merry X-Mas!

I don't have Christmas this year but I whish all of you a merry one anyway! :-) I will be on the train to Perth by tomorrow afternoon and neither me nor my parents feel like having some "holy celebration" tonight. It is just far too unreal here in Downunder. Hot weather, sun sun sun - definiteley something else than at home.

santa

The Australians are mad about Christmas, of course. Nothing is different from our Christmas here - except of the season. Santa Clauses, Christmastrees with lights and glitter everywhere. Kitsch rulez, that's all I can say to that. They make it nearly better than the Americans... ;-)

Something surreal

Even if I never ever buy any gossip magazines (things like the german „Gala“) – I like to read them from time to time, of course. Especially the english girls obviously can't live without these mags and therefore you can find lots of them in every hostel. As I had a little cold (again...) after my diving course, I was happy to scan trough „Womens Day“, „New Idea“ and whatever they are called. Now I'm completely up to date with „Angelina Jolie and Brad Pitt“ and all that stuff. So far so good.

But what I found then in the latest issue of „Womens Day“ is just surreal. You might know that the danish prince, Frederik, married an aussie girl, Mary, last year and their first kid was born a few weeks ago. The Aussies seem to freak out with that...

littleprince1
„Frederik and Mary“ - OUR LITTLE PRINCE

A double sided poster with the little family on both sides – Oh! My! Goodness! I love it, I think, I'll take it with me for my (offline) diary... Some things are just to surreal to be missed out! :-)

Der Aussie an sich

Vor Monaten schon hat mich jemand per E-Mail gefragt (das Lischen war's, wenn ich jetzt nicht irre...), ob ich denn mal zusammentragen könnte, was denn in Australien alles anders ist, als bei uns in Good Old Germay? Hm, also pauschal kann man es nicht sagen. Irgendwie ist alles anders und irgendwie auch wieder nicht. Ich kann immer nur wieder ein paar interessante Sachen erwähnen, aber abschließend beurteilen kann ich das sicher nichtmal nächstes Jahr.

Ich werde ja nicht müde, mich über die notorische Kaltwäsche der Waschmaschinen zu mokieren, aber das kennt Ihr ja mittlerweile schon. Was fällt mir noch ein? Ganz liebe Leute sind das, überaus freundlich und hilfsbereit. Da hatte ich z. B. in Neuseeland (sind zwar Kiwis, aber das zähl ich jetzt mal mit) eine sehr nette Begegnung: Ich war ganz zufrieden zu Fuß unterwegs an einer Hauptstraße. Wollte zu den heißen Quellen in Taupo und bin halt gelaufen mangels Fahrzeug, wie man es halt so macht. War eigentlich schon fast am Ziel, da hält ein Auto neben mir und eine Familie guckt raus: „Where are you going, love?“ Und wupps saß ich drin und die haben mich dann die letzten 500 Meter noch mitgenommen. Cute, oder?

Aprospros „Love“ - als Frau wird man hier prinzipiell als „Darling“ oder „Love“ angesprochen. Vor allem von älteren Leuten, die sagen dann immer „Howreya going, love?“ Das ist auch typisch – wenn man sich begegnet tauscht man immer und überall erstmal die Floskel „How are you?“ aus - „Not too bad, thanks.“ Egal, ob an der Supermarktkasse, mit dem Busfahrer oder Freunden – immer. Man antwortet dann aber auch nicht mehr als „Good, thanks.“ Ist halt ne Floskel, aber sehr nett. Achja, und wenn man aus dem Bus aussteigt, sagt man gerne mal „Thank you“ zum Busfahrer. Auch sehr nett.

Die australischen Kerls sind ziemlich große Trinker – aber wenn zwei Mädels allein ins Pub gehen, müssen sie nicht lange warten, bis die free Drinks fließen, das haben Brit und ich ja schon öfter festgestellt. Soll ja recht sein, denn damit ist dann nicht unbedingt gleich mehr verbunden. Wenn man dann wieder geht nach ein paar Drinks, ist das auch ok.

Und noch was fällt mir ein: Wusstet Ihr, dass die Aussies eine Wahlpflicht haben? Sie dürfen nicht wählen gehen, sie müssen. Ts – wenn das nicht höchst demokratisch ist... Wer unentschuldigt bzw. ohne sehr guten Grund fehlt, kriegt ein Bußgeld. Hihi. Kein Wunder, dass hier immer an die 95% Wahlbeteiligung sind... Und dann die Hälfte der Stimmen ungültig... ;-)

Ein Völkchen zum Knuddeln

In manchen Dingen kann man die Aussies einfach nur liebhaben. Ich amüsiere mich hier in Sydney zum Beispiel eigentlich fast ständig köstlichst über diverse Schilder. Natürlich gibt es viele „normale“ Schilder wie bei uns auch („It is prohibited to...“ „No alcohol consumption permitted“ usw.) Aber manchmal sind die Verbots-und Warnschilder einfach nur lustig, weil sie mit einem gewissen trockenen Humor daherkommen. So wie dieses im Sydney Aquarium, das uns davor warnen soll, zu den Krokodilen ins Gehege reinzuhüpfen: „Do not enter – if the fall does not kill you, the crocodile will.“ Ein Brüller, finde ich. :-)

crocodile

Sehr nett finde ich auch das Willkommensschild am botanischen Garten – da steht nicht, was alles verboten ist, sondern „Please walk on the grass. We also invite you to smell the roses, hug the trees (to hug = umarmen), talk to the birds and picnic on the lawns.“ Das ist doch sowas von nett, oder?

Und, ach, was finde ich das schön, dass hier fast nirgends Rauchen erlaubt ist. Toll. Auch in Restaurants und Cafes wird oft gar nicht geraucht. Als passionierte Nichtraucherin, die in ihrem Leben noch nie auch nur eine Zigarette ganz geraucht hat (außer ein paar mal ein oder zwei Versuchszügen – iihhhh, wie kann man nur!), finde ich das einfach nur klasse. Da fällt mir doch erst hier auf, wie sehr ich mich in Deutschland eigentlich von den Rauchern belästigt fühle. Immer und überall wird da geraucht – hier nur ganz wenig, was ich toll finde. Raucherabteil im Zug? Gibt es nicht und basta. Raucherbereiche am Bahnhof? Gibt es nicht und basta. Raucherecke im Hostel – gibt es natürlich, aber nur im Freien.

Immer wieder begegnen mit hier Dinge, die mich nachhaltig beeindrucken. Zum einen sind die hier in manchen Sachen echt hinter dem Mond (als ob z. B. Wäsche bei kaltem Waschen und schon nach 30 Minuten sauber wäre... nein, da schmeissen wir dann lieber ein paar Kilo Bleiche mit dazu rein – das schont die Farben... ;-) ...) und zum anderen sind hier Sachen selbstverständlich, von denen wir noch träumen können. Beispiel: An fast jeder (und mit jeder meine ich wirklich fast jede) Fußgänger-Ampel hier in der City von Sydney ist nicht nur ein Tongeber für Blinde mit dran (das gibt es bei uns ja auch schon ab und zu), sondern es steht am Pfosten außerdem ganz oft der Straßenname in Brailleschrift (und in normaler Schrift) mit drauf. Da steht dann z. B. „L Albert St 53 – 67“ - das bedeutet zu deutsch: „Du bist hier an der Kreuzung zur Albert Street und nach links sind die Hausnummern 53 bis 67.“ Das ist auch für Nichtblinde manchmal durchaus hilfreich... ;-)

Wohnen im Hostel

Nachdem ich weiter derzeit nicht allzuviel neues zu berichten habe (außer, dass ich in 14 Tagen schon über 1000 Dollar losgeworden bin, vielleicht. *schluck* Hmnaja, Sydney ist schon ziemlich teuer, was? Und da war nur eine Tour dabei...), will ich Euch heute mal in das Geheimnis „Wohnen im Youthhostel“ einführen. Kennt ja vielleicht noch nicht jeder von Euch. :-)

Schlafen tut man je nach Verfügbarkeit, Wunsch und finanziellen Möglichkeiten im Doppel- oder Mehrbettzimmer. Je nach Hostel heißt „Mehrbett“ zwischen vier und zehn Betten pro Zimmer. Als Faustregel kann man sagen: Je mehr Leute drin, desto billiger wird es. Ich schlafe derzeit in der YHA in Glebe und zahle für mein Bett im Fünfbettzimmer 24,- Dollar pro Nacht (ungefähr 15,- EUR) ohne Essen natürlich. Im Vierbettzimmer wären es 28,- Dollar. Wenn man weiter außerhalb von Sydney ist, kriegt man ein Mehrbettzimmer auch schon zu 18,- Dollar pro Nacht. Aber in den Großstädten ist das eigentlich überall recht teuer und die YHAs sind eigentlich prinzipiell immer etwas teurer. Dafür kann ich mich drauf verlassen, dass sie sauber und gut ausgestattet sind. Es gibt hier in der City schon auch Backpackerhostels für 18,- Dollar pro Nacht – aber wenn ich den Erzählungen anderer glauben darf, zahl ich doch lieber etwas mehr... ;-) Na, und so sieht unser Zimmer aus:

zimmer

Und wenn es mal wieder verdammt heiss ist, sieht es auch mal so aus (Tür zum Flur offen und ein selbstgebastelter Sichtschutz dazu...

tuer

Klingt eigentlich nach wenig Geld, wenn man das in Euro sieht, aber wenn man das für 30 Nächte im Monat zahlen muss, läppert es sich ganz schön schnell hoch. Im Gegensatz zu Deutschland (Bayern, im Besonderen), wo die DJHs teilweise nur für Leute bis 27 oder Familien gedacht sind, ist das Publikum hier immer sehr gemischt. Von 18 bis 65 tummeln sich hier alle möglichen Altersgruppen und Nationen. Hier unten in der Halle steht sogar eine bayerische Flagge auf dem Süßigkeiten-Automat. :-)

Bisher kann ich die YHA Hostels also auch für „normale“ Urlauber vollständig empfehlen – und dann ist es auch wirklich eine sehr günstige Unterkunft, wenn man nur vier oder sechs Wochen drin wohnt, selbst im Doppelzimmer. Kochen tut man selber, in der Küche gibt es alles, was man braucht – sei es Geschirr, Mikrowelle, Gasherd, Gewürze (das ist aber nicht überall so) und so weiter. Seine Sachen verstaut man in Regalen und Kühlschränken, wo man seinen Namen drauf schreibt und einem hoffentlich keiner was klaut. ;-) Seinen Krempel muss man immer wieder in ein neues Fach umziehen, da jedes Regal an einem Tag in der Woche gereinigt wird. Na, und so sieht das aus:

kueche

Außerdem gibt es ein so genanntes „Free Food“ Fach. Wenn man abreist und noch Sachen hat, die man nicht mitnehmen kann/will, die aber noch gut sind, tut man sie da rein. Der nächste kommt, sieht „ah, Butter, das brauch ich gerade!“ und nimmt es sich. Brit und ich haben die Kunst im Hamstern schon ziemlich verfeinert... Von Brot über Müsli, Spaghetti und Erdnußbutter haben wir schon so einiges aus diesem Fach gezogen. ;-)

Nachtwandler

Richtig schlafen können Brit und ich beide noch nicht. Wie in der ersten Nacht sind wir auch in der zweiten nach ewigem Rumgewälze gegen 2:30 Uhr morgens aufgestanden. Diesmal haben wir einen nächtlichen Spaziergang gemacht. Immerhin entstehen bei solchen Aktionen manchmal auch hübsche Fotos: Das hier ist die Aussicht von Glebe (wo unsere Jugendherberge ist) in Richtung Darling Harbour und Harbour Bridge nachts um 3 Uhr. Hat auch was.

nachtwandler

Es ist echt interessant, dann man im Kopf schon hier angekommen sein kann, dass der Körper sich aber nicht in zwei Tagen auf die neue Zeit umstellt. Wir sind beide zwar hundemüde, aber nachts geht das Schlafen einfach nicht, weil in Deutschland halt gerade Tag ist. Heute Nacht habe ich meinem Körper zwar verweigert, wieder aufzustehen, ab morgens um vier geht es dann irgendwann mit Schlafen. Vorher ist immer nur kurzes Dösen angesagt. Um in den Rhythmus zu kommen, stehen wir trotzdem einigermaßen früh auf, mit Wecker, und zwingen uns. Sonst schaffen wir das ja nie mit der Umstellung. Naja, andere haben schon erzählt, dass das ne Woche dauern kann, bis man ganz angekommen ist... Mal sehen, wie es weiter geht. Heute ist es jedenfalls brüllend heiß, ich würde schätzen, schon jetzt morgens um 11 etwa 27 Grad oder so. Neidisch? ;-)

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